Bildbeschreibung B1 Redemittel DTZ

Letzte Aktualisierung August 12, 2022

Nachdem wir Briefe für DTZ geschreiben und Dialogthemen geübt haben, gehen wir zum nächsten Thema – Bildbeschreibung B1 Redemittel für DTZ. Diese Aufgabe wird in den Prüfungen bis zum Niveau B1 verwendet, dann wird normalerweise etwas Schwierigeres benutzt, wie ein Diagramm oder eine Grafik.

Beim Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) muss das Bild nach dem Lebenslauf und vor dem Dialog beschrieben werden. Es gibt keine spezielle Zeit für die Vorbereitung. Aber die Aufgabe ist nicht unnötig schwer. Die Bilder sind einfach. Sie müssen keine tiefe Beschreibung jedes kleinsten Details machen. Es ist eher ein Motiv für eine kurze Diskussion über eines der einfachen Alltagsthemen.

In diesem Beitrag werden wir uns die Redemittel und die Reihenfolge ansehen. Als nächstes gehen wir zu Beispiele für die Bildbeschreibung B1 in der DTZ-Prüfung aus den Foren.

Tel 2 DTZ Bildbeschreibung Themen
DTZ-Prüfung Briefe – Briefe 1, Briefe 2, Briefe 3, Briefe 4, Briefe 5, Briefe 6
Dialoge 1, Dialoge 2
Was ist DTZ-Prüfung
Alles zum #Test Leben in Deutschland gibt es hier.

In der Regel besteht Ihre Bildbeschreibung aus:
– was Sie sehen
– Ihre Gefühle, Erfahrungen oder Gedanken dazu
– Beantwortung der Frage des Prüfers, wie es um dieses Thema in Ihrem Heimatland, in Deutschland oder in Ihrer Familie steht

Die klassische Bildbeschreibung sollte der Logik des Autors folgen und vom Wesentlichen bis ins Detail in der Reihenfolge durchgeführt werden, die der Bildautor vorschlägt – schließlich wählt er den Blickwinkel nicht umsonst. Die Reihenfolge kann von links nach rechts, von oben nach unten oder von vorne nach hinten sein.

Aber wir kümmern uns nur um die Beschreibung vom Allgemeinen zu Details, denn auf dem Niveau B1 ist es zu schwierig für Sie, alle Details zu erzählen. Sie beginnen also mit dem Allgemeinen und es besteht die Möglichkeit, dass die Beschreibung unterbrochen wird, bevor Sie zu den Details erzählen müssen.

Das erste, was Sie vorschlagen sollten: Welches Thema hat das Bild. Ausgehend vom Thema beschreiben Sie zunächst, was für dieses Thema wichtig ist, und lassen alle weiteren Details hinter den Kulissen.

Sie sehen zum Beispiel zwei Personen, die in der Küche kochen. Sie entscheiden, dass Ihr Thema Familie oder Beziehungen ist. Sie müssen also sagen, dass Sie zwei Personen in der Küche sehen, vermuten, wer sie sind, beschreiben, was sie tun, und nur die Details verwenden, mit denen diese Personen handeln. Wenn sie in einem Topf kochen, dann spielen Form und Farbe des Tisches im Hintergrund keine große Rolle, ebenso wie andere Fenster, Vorhänge, Schränke und Stühle. Was zählt, ist der Topf und was darin ist (wie Sie vermuten oder sehen).

Erst danach können Sie etwas genauer beschreiben – mit so viel Wörtern, die Sie haben. Aber wenn Ihnen nichts anderes einfällt, besser nicht stolpern oder schweigen, sondern gleich zur Entwicklung des Bildthemas übergehen.

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Bildbeschreibung B1 Redemittel

Beschreibung Einführung

leicht

Auf dem Foto (auf dem Bild) sehe ich … (eine Familie, ein Haus, eine Wohnung, zwei Personen…)
Man sieht … (drei Personen auf der Küche)
Auf dem Foto ist …. (eine Frau) … zu sehen

schwieriger

Es handelt sich um… (ein Familienfoto, ein Bild von der Familie, vom Pflegeheim…)
Das Bild zeigt …
Das Bild beschreibt
Es ist ein Bild von

leicht

Ich denke, das ist eine Familie, ein Altenheim, eine Schule…

schwieriger

Mein erster Eindruck ist, dass es sich um ein/eine Familie… handelt.

Machen Sie eine Einführung in zwei oder mehr Sätzen. Sagen Sie nicht sofort „Ich sehe eine Mutter und Tochter“, sagen Sie: „Ich sehe ein Zimmer / Küche / … Da sind 2 Personen hier. Ich denke, sie sind eine Mutter und Tochter. Sie sehen gleich aus und das Alter passt.“ So machen Sie vier Sätze aus einem Satz.

Personenbeschreibung

Nach einer Einführung in die Situation ist es logisch, die abgebildeten Personen zu beschreiben. Eine detaillierte Beschreibung des Aussehens einer Person finden Sie in meinen relevanten Themen. Aber hier brauchen wir nicht so viele Details, wir brauchen Punkte, die für unser Thema wichtig sind.

Personenbeschreibung Teil 1, Teil 2, Teil 3

Diese werden sein:
Geschlecht und Alter
ein paar Details des Aussehens. Meist ist nicht viel zu sehen – in den meisten Fällen Haarfarbe.
Art der Kleidung: für die Arbeit, offizielle, Hauskleidung
Teile der Kleidung: Rock, Hose, Jacke. Alles in wenigen Worten – Farbe, Zustand (falls sichtbar – alt, gepflegt)
Accessoires, wenn sie für das Thema wichtig sind (z. B. Gips oder ein Namensschild auf einer Arztjacke)
Stimmung der Menschen

Für Redewendungen siehe Teil 2 (Beschreibung der Kleidung) und Teil 3 (verschiedene Formulierungen und Satzanfänge). In Teil 1 eine detaillierte Beschreibung der Person, die in diesem Fall nicht erforderlich ist.

Die Person trägt (ein helles Kleid, einen dunklen Anzug, kurze Hosen, schwarze Schuhe …) 

Der Mann scheint (glücklich zu sein/ärgerlich zu sein …) 

Die Frau ist müde, erschöpft, verirrt, verträumt, konzentriert, gelassen, entspannt

Sie weiß nicht, was sie machen soll (Beschreiben Sie den Zustand, wenn Sie das Wort vergessen haben – in diesem Fall “verwirrt”)

Standort von Objekten

Als nächstes beschreiben wir Objekte, die in direktem Zusammenhang mit dem Thema und den Menschen stehen.

im Vordergrund (sehe ich, befindet sich…)
im Hintergrund gibt es eine / einen / ein…

links
rechts

Dahinter ist/sind … 
Davor ist/sind … 
Daneben ist/sind … 
Dazwischen ist/sind … 
Darüber ist/sind … 
Darunter ist/sind … 
Darin ist/sind … 

Rechts/links neben der Person/ dem Mann … 
Vor, hinter, neben, zwischen, in, an, auf, unter, über + Dat (weil wir den Ort definieren – wo?)

Wenn Sie sich nicht sich befinden erinnern können, verwenden Sie die universellen es gibt und Formen sein sowie Verben. Was machen diese Objekte/Personen? Beginnen Sie mit Menschen, Sie werden die Objekte höchstwahrscheinlich nicht erreichen.


liegt
steht
sitzt
spielen
spazieren
Rad fahren…

Die Handlungen der Menschen sind nicht immer offensichtlich, hier geht man normalerweise auf Vermutungen ein

Ich kann vermuten, dass
vermutlich
wahrscheinlich
vielleicht
Meiner Meinung nach
Ich denke (dass)
sicherlich

Wenn Sie immer noch nicht angehalten wurden, können Sie Details hinzufügen.

Haben Sie noch Fragen? Sie können kommentieren ⇓ oder private E-Mail schreiben

Bewertung der Situation

Nachdem Sie vermuten haben, was das bedeuten könnte, erzählen Sie, was Sie darüber denken.

Ich finde das Bild (schön, lustig, seltsam, ungewöhnlich …) 

Ich habe den Eindruck, das diese Leute…. (glücklich sind, lieben einander, eine gute Familie haben…)

Das Bild wirkt fröhlich / traurig

Ich denke, dass… (diese Situation sehr untypisch ist)

Ich erinnere mich an meine eigene Hochzeit, wenn ich dieses Bild betrachte… Ich hatte auch…

Wenn ich dieses Bild betrachte, denke ich über meine Eltern… (erinnere ich mich an unseren letzten Urlaub…)

Bildbeschreibung DTZ Beispiele

German picture description / Bildbeschreibung B1

Entscheiden wir uns zunächst für das Thema – das ist “die Familie – verschiedene Generationen”. Das Problem ist, zusammen oder getrennt zu leben, wie man sich um ältere Menschen kümmert. Da es sich bei den Personen hier um Nahaufnahmen handelt, beschreiben wir sie zunächst so gut es geht.

Auf dem Bild sehe ich zwei Personen. Sie sind wahrscheinlich der Großvater und sein Enkel oder seine Enkelin. Da das Kind eine blaue gestreifte Jacke mit Kapuze trägt, denke ich, dass es um einen Junge handelt. Er ist etwa 2 Jahre alt.
Opa trägt ein blaues Hemd. Er hat graue Haare, eine Glatze und Falten im Gesicht. Ich vermute, dass er etwa 70 Jahre alt ist.
Sie stehen irgendwo auf der Straße, im Hintergrund sind Bäume zu sehen. Das Kind isst etwas, es scheint Mais zu sein.
Opa macht den Eindruck eines glücklichen Menschen. Er spielt gerne mit seinem Enkel. Der Enkel ist auch froh.

Da sich aus den Details nichts mehr herauspressen lässt, gehen wir zur Diskussion des Problems über.

Ich finde es toll, wenn mehrere Generationen einer Familie zusammen oder nebeneinander leben und sich oft sehen können. Als ich klein war, habe ich oft den ganzen Sommer über meine Großeltern besucht. Nun lebt die jüngere Generation oft weit weg von der älteren, und das ist schlecht für beide.

Wenn Sie noch nicht unterbrochen und gebeten wurden, zu erzählen, wie es in Ihrem Heimatland ist, machen Sie selbst weiter.

In … gibt es wenige Altenheime, nicht wie in Deutschland. Und die, die es sind, machen einen sehr schweren Eindruck. Dort wohnen in der Regel die Leute, die kein Geld mehr haben. Sie werden praktisch nicht gepflegt.

Bildbeschreibung Redemittel DTZ

Das Thema dieses Bildes ist Arbeit. Das Problem ist die Büroarbeit, ob Sie es mögen oder ob Sie freie Zeit und Unabhängigkeit bevorzugen.

Auf dem Bild sehe ich einen Arbeitsraum und zwei Personen. Das sind zwei Frauen bei der Arbeit. Wahrscheinlich sind sie Kolleginnen. Ich denke, dass sie Programmiererinnen sind. Frauen sitzen an einem Tisch, auf dem ein Computer steht, und besprechen irgendwelche Unterlagen.

Die Frau rechts, offenbar die Chefin, erklärt die Aufgabe. Sie trägt einen rosa Pullover. Sie hat kurze, wellige dunkle Haare und trägt eine Brille. Die Frau links trägt eine dunkle Bluse. Sie hat dunkle lange Haare.

Beide Frauen lächeln fröhlich. Sie haben sicherlich gute Beziehungen und mögen ihre Arbeit.

Ich persönlich arbeite nicht gerne am Computer. Ich arbeite lieber mit Menschen. Von der Arbeit im Büro, wenn ich acht Stunden auf den Computer schauen muss, werde ich sehr müde, meine Augen tun weh. Ich bin der Meinung, dass ein Arbeitnehmer in unserer Zeit abwechslungsreicher arbeiten sollte. Man soll die Möglichkteit haben, Homeoffice frei zu wählen.

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