Karneval Wortschatz

Letzte Aktualisierung Januar 24, 2023

Der deutsche Karneval hat viele Traditionen und besondere Karneval Wortschatz. Hier sind die wichtigsten Wörter davon. Was ist Häs, Larve oder Jeck? Was macht ein Funkmariechen?

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Fastnacht – fasten + Nacht. In der Schweiz die Variante Fasnacht

fasten – fast + Nacht, das heißt, die Nacht vor dem Fasten. Es wird genau in diesem Sinne verwendet, aber auch als Bezeichnung für die gesamte Faschingszeit.

Fasching – fasten + Schank

Schank – Alkoholhandel. Das heißt, der Verkauf von Alkohol, Trunkenheit vor dem Fasten.
Das Word wird als Bezeichnung für Karneval verwendet. Es gibt Informationen, dass es im Südosten häufiger benutzt wird, aber es ist auch hier in Ba-Wü verbreitet.

Karneval

In der Rheinregion bezeichnet das Word die Zeit der Prozession selbst und festlicher Partys. In anderen Regionen benutzt man dieses Wort, um über die Karnevale in anderen Ländern zu sprechen.

Fünfte Jahreszeit

Faschingszeit vom 11. November bis Aschermittwoch

Aschermittwoch

Der Aschermittwoch ist der Beginn des Osterfastens. Der früheste Termin könnte der 4. Februar sein, der späteste der 10. März.

Vor Mittwoch kommt Veilchendienstag und Rosenmontag.
In einigen Quellen kam Rosenmontag von einer Rose, mit der Papst segnet (wenn auch nach 4 Wochen, also ist es eher seltsam), in anderen von rasen – eilen, verrückt werden.

Ahoi – Gruß im Norddeutschland (nautischer Gruß)
Alaaf – Gruß in Köln
Helau – allgemeiner Gruß in Deutschland

Alle Grüße sind für Narren und zusammen heißen Narrenruf.

Bützchen

Bützchen – Küsse mit einem bunt verschmierten mit Lippenstift Mund (im Rheingebiet während einer Prozession). Sie werden während des Frauenfaschings großzügig an Männer verteilt, besonders wenn diese keine Krawatte geben möchten.

Funkensonntag

Sonntag nach Aschermittwoch. Zu dieser Zeit werden hölzerne oder strohgedeckte Türme verbrannt, um den Winter zu vertreiben.

Garden (sieh auch Tanzmariechen)

Tanzgruppen, hauptsächlich Mädchen. Garden erschienen im 20. Jahrhundert. Tänze werden oft nicht an Karnevalen, sondern bei Wettbewerben und anderen Veranstaltungen der Karnevalszeit gezeigt.

Guggenmusik

Außergewöhnlich groovige und besondere Musik der schwäbisch-alemannischen Fasnacht.

Häs

Teilnehmer der schwäbisch-alemannischen Fasnacht können die Masken und Kostümen nicht wählen. In jeder Stadt gibt es Gruppen in bestimmten Kostümen, die sich nicht ändern, oft vererbt werden. Sie heißen Häs.

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Jeck

Jeck – aktive Teilnehmer des Karnevals. Je nach Veranstaltungsort können unterschiedliche Figuren am Karneval teilnehmen. Zum Beispiel:
Garden, Karnevalsprinz im Rheinischen Karneval
Fastnachthexe, Weißnarr im schwäbisch-alemannischen Fastnacht
Hoppeditz in Düsseldorf
Dreigestirn (drei Männer als Prinz, Bauer, Jungfrau) in Köln
usw

Kamelle

Vom Wort Karamell – etwas, das in die Menge geworfen wird.

Larve

Geschnitzte Maske der schwäbisch-alemannischen Fasnacht

Narr

Narr ist jemand, der Spaß, frivole Witze liebt und Karneval feiert.

Narrensprung und Narrenzunft

Narrensprung – Umzug der schwäbisch-alemannischen Fasnacht.
Narrenzunft – Karneval Gesellschaft

Nubbel

Eine Puppe, die oft an Fasching an der Tür von Kneipen aufgehängt und in der Nacht zum Aschermittwoch verbrannt wird, die Faschingsteilnehmer von Sünden befreit, damit sie „sauber“ (und verkatert) fasten.

Prunksitzung

Das wichtigste Treffen des Karnevalsvereins, begleitet von einer Show der Teilnehmer.

Schmalziger Samstag

Buttersamstag – Im schwäbisch-alemannischen Raum der Faschingssamstag, an dem fetthaltige Speisen wie Karpfen gegessen wurden.

Schmotziger Donnerstag oder Weiberfastnacht

Schmotz ist das schwäbische Wort für Fett, d.h. Fetter Donnerstag ist der Donnerstag vor Karneval. Karnevalszeit der Frauen. An diesem Tag wird der Bürgermeister vertrieben und die Krawatten als Symbol männlicher Macht gekappt.

Tanzmariechen (Funkmariechen)

Mädchen (ursprünglich Männer) porträtierten einmal einen Marketender. Sie gehören zur rheinischen Karneval. Tanzmariechen mit Tanzoffizieren tanzen oder machen Akrobatik.

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