Schwäbisch Hall. 2. Kuchen und Brunnenfest

Letzte Aktualisierung Juni 29, 2022

Schwäbisch Hall hat eine malerische Altstadt, darüber ging es um im ersten Beitrag. Aber nicht nur die Häuser in Schwäbisch Hall sind alt, sondern auch die Traditionen. Das Kuchen- und Brunnenfest stammt aus dem Jahr 1316 und findet zu Pfingsten statt.

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Schwäbisch Hall Kuchen und Brunnenfest

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Die Geschichte des Festes

Bereits die Kelten entdeckten an diesen Orten eine Salzquelle und gründeten die ersten Salinen. Dank dieser Quelle blühte die Stadt im Mittelalter auf.

Die Legende sagt, dass 1316 in der Nacht von Peter und Paul der Salzmacher, der von der Salzschale wach war, den Schrei eines Hahns aus einer brennenden Mühle hörte. Der Salzmacher warnte den Müller.

Der Müller backte aus Dankbarkeit einen 50-Kilogramm-Kuchen. Dieser Kuchen wurde festlich dekoriert und in einer feierlichen Prozession zum Frühling in der Stadt gebracht. So begann die Tradition des Kuchen und Brunnenfests. Es erhielt seine moderne Form im Jahr 1785.

Seit 1924 kocht Schwäbisch Hall kein Salz mehr. Es fließt jedoch weiterhin 32-Grad-Salzwasser in das Thermalbecken.

Kuchen und Brunnenfest heute

Das Fest dauert fast drei Tage. Der Eintritt zu den Vorstellungen kostet ca. 4 Euro für einen halben Tag.

Das Fest beginnt am Freitagabend mit einer festlichen Prozession, einer Rede des Bürgermeisters und Tanz. Am nächsten Tag haben die Leute Spaß mit mittelalterlicher Musik, einem Handwerksmarkt, einem Vergnügungspark. Am Abend findet auf dem Marktplatz vor der Kathedrale eine historische Tanz- und Fackelshow statt.

Am Sonntag zieht die ganze Gesellschaft wieder feierlich durch die Stadt und besucht den Gottesdienst in der Kirche. An der Kirche zeigen sie Szenen eines mittelalterlichen Hofes, tanzen und nehmen einen Kuchen Torte auf.
Am Nachmittag werden auf dem Platz junge Salzmacher eingeweiht. Sie werden mit Wasser übergossen. Und der feierliche Umzug geht in die Unterstadt.

Die Veranstalltung geht weiter auf einer Insel. Als erstes kamen also die Kinder der Salzmacher mit Trommlern, Hornern und Tänzern heraus. Nach ein paar Kreisen in einem einfachen Tanz gingen sie.

Nach langer Zeit erschien die Haupttanzgruppe der Salzarbeiter.

Drei Kanonen wurden herausgezogen. Sie wurden mit Papier vollgestopft – viele, viele Zeitungen. Die Zeitungen wurden angezündet und BAM! Bam! Bam! Jeder, der in seiner Kindheit eine Waffe hatte, die mit Zündblättchen schoss, kann sich vorstellen, wie eine Waffe in großen Größen feuert. Die Kinder waren begeistert.

Unter großen Kohlenbecken wurde ein riesiges Feuer entzündet. Salzproduktion und -handel wurden demonstriert. Leider war es von unserer Brücke aus sehr schwer zu sehen und es war fast nichts zu hören. Aber alle hörten das Krähen des Hahns. Diejenigen, die bis dahin kein Interesse hatten, kamen angerannt.

Die Mühle geriet in Brand. Sie müssen den Müller, seine Familie und seine Gehilfen retten. Fast wären die Retter selbst vom Floß ins Wasser gefallen und versuchten, das Feuer zu löschen, indem sie mit Ledereimern Wasser aufschöpften. Einer mit brennenden Hosen stürzte ins Wasser (armer Kerl, in dieser Kälte), andere gingen die Seile und Treppen hinunter. Am Ende der Show wurde ein Kuchen herausgebracht und die Tänzer tanzten ihre historischen Tänzchen.

Weiter – Museen von Schwäbisch Hall, Freilichtmuseum Wackershofen und Kloster Comburg.
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