Orientierungstest. 4. Wirtschaft, Arbeitnehmerrechte, Sozialschutz

Letzte Aktualisierung Mai 26, 2022

Dieser Fragenbereich im Test Leben in Deutschland (Orientierungstest, Einbürgerungstest) umfasst hauptsächlich einige Arbeitnehmerrechte und die soziale Sicherheit.

#Test Leben in Deutschland
Teil 1, Teil 2, Teil 3-1, Teil 3-2, Teil 4
Teil 5-1, Teil 5-2, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10
Über #Deutschtest für Zuwanderer

Wirtschaft

Die deutsche Wirtschaft wird als soziale Marktwirtschaft bezeichnet, das heißt sie konzentriert sich auf Angebot und Nachfrage, versucht aber auch, die soziale Ungleichheit abzubauen.

Die meisten Beschäftigten sind im Dienstleistungssektor (fast 75%). Die meisten Mitarbeiter arbeiten für Unternehmen oder Behörden.

Arbeitnehmerrechte

Die Interessen der Arbeitnehmer werden von den Gewerkschaften und in großen Organisationen vom Betriebsrat vertreten. Unrechte Kündigungen und andere Arbeitsprobleme werden vom Arbeitsgericht behandelt. Bei ungerechter Kündigung wird die Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen dem Gericht vorgelegt.

Frauen können während der Schwangerschaft oder nach der Geburt nicht entlassen werden. Sie sind für einen bestimmten Zeitraum vor der Entbindung und während des Zeitraums der Kinderbetreuung (ab Beginn der Schwangerschaft und vier Monate nach der Geburt – Mutterschutz sowie 8 Wochen vor und während des Zeitraums der Kinderbetreuung – Elternzeit) geschützt. Auch Arbeitnehmer während einer Krankheit (die Dauer hängt von der Dauer der Arbeit im Unternehmen ab), behinderte Menschen und einige andere Kategorien haben Schutz vor Entlassung.

Die Frist vom Zeitpunkt der Verwarnung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses hängt von der Art des Vertrags (befristet oder unbefristet, Probezeit), der Dienstzeit im Unternehmen und dem Grund für die Entlassung ab.

Sozialschutz

Es erfolgt über das Sozialversicherungssystem und die Unterstützungen. In Deutschland wurden schon Ende des 19. Jahrhunderts verschiedene Arten von Sozialversicherungen eingeführt.

Die Sozialversicherung umfasst: Krankenversicherung, Unfallversicherung, Altersversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitsloseversicherung. Die Beiträge werden sowohl vom Arbeitnehmer als auch vom Arbeitgeber gezahlt und hängen von der Höhe des Einkommens ab.

Der Staat zahlt Geld zur Verringerung der sozialen Ungleichheit, zum Beispiel: Kindergeld, Elterngeld, Arbeitslosengeld, Wohngeld usw.

Hier können Sie über Leistungen für Familien lesen.

Ehrenamt

Neben bezahlter Arbeit gibt es auch unbezahlte, sogenannte Ehrenamt. Dies ist Arbeit als freiwilliger Feuerwehrmann, in Räten kleiner Siedlungen, als Richter, Schlichter, Wahlhelfer, in Betriebsrat, freiwilliger Polizeidienst, freiwillige Sozialarbeit, Vereine. Obwohl ehrenwerte Arbeit im Allgemeinen unbezahlt ist, werden diejenigen, die daran teilnehmen, teilweise entschädigt oder haben andere Vorteile. Beispielsweise kann ein Betriebsratsmitglied während seines Dienstes nicht entlassen werden.

Die Teilnahme als Wahlhelfer ist obligatorisch, wenn eine Person dem Job zugewiesen wurde.

Fragen zum Thema

23. In Deutschland sind die meisten Erwerbstätigen …

– in kleinen Familienunternehmen beschäftigt.
– ehrenamtlich für ein Bundesland tätig.
– selbständig mit einer eigenen Firma tätig.
– bei einer Firma oder Behörde beschäftigt.

4

50. Die Wirtschaftsform in Deutschland nennt man …

– freie Zentralwirtschaft.
– soziale Marktwirtschaft.
– gelenkte Zentralwirtschaft.
– Planwirtschaft.

2

97. Was bezahlt man in Deutschland automatisch, wenn man fest angestellt ist?

– Sozialversicherung
– Sozialhilfe
– Kindergeld
– Wohngeld

1

99. Wer bezahlt in Deutschland die Sozialversicherungen?

– Arbeitgeber / Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer / Arbeitnehmerinnen
– nur Arbeitnehmer / Arbeitnehmerinnen
– alle Staatsangehörigen
– nur Arbeitgeber / Arbeitgeberinnen

1

100. Was gehört nicht zur gesetzlichen Sozialversicherung?

– die Lebensversicherung
– die gesetzliche Rentenversicherung
– die Arbeitslosenversicherung
– die Pflegeversicherung

1

101. Gewerkschaften sind Interessenverbände der …

– Jugendlichen.
– Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.
– Rentner und Renterinnen.
– Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen.

2

102. Womit kann man in der Bundesrepublik Deutschland geehrt werden, wenn man auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder sozialem Gebiet eine besondere Leistung erbracht hat? Mit dem …

– Bundesverdienstkreuz
– Bundesadler
– Vaterländischen Verdienstorden
– Ehrentitel „Held der Deutschen Demokratischen Republik”

1

104. Eine Frau in Deutschland verliert ihre Arbeit. Was darf nicht der Grund für diese Entlassung sein?

– Die Frau ist lange krank und arbeitsunfähig.
– Die Frau kam oft zu spät zur Arbeit.
– Die Frau erledigt private Sachen während der Arbeitszeit.
– Die Frau bekommt ein Kind und ihr Chef weiß das.

4

132. Viele Menschen in Deutschland arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich. Was bedeutet das?

– Sie arbeiten als Soldaten / Soldatinnen.
– Sie arbeiten freiwillig und unbezahlt in Vereinen und Verbänden.
– Sie arbeiten in der Bundesregierung.
– Sie arbeiten in einem Krankenhaus und verdienen dabei Geld.

2

135. Wen vertreten die Gewerkschaften in Deutschland?

– grosse Unternehmen
– kleine Unternehmen
– Selbstständige
– Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen

4

136. Sie gehen in Deutschland zum Arbeitsgericht bei …

– falscher Nebenkostenabrechnung.
– ungerechtfertigter Kündigung durch Ihren Chef / Ihre Chefin.
– Problemen mit den Nachbarn / Nachbarinnen.
– Schwierigkeiten nach einem Verkehrsunfall.

2

137. Welches Gericht ist in Deutschland bei Konflikten in der Arbeitswelt zuständig?

– das Familiengericht
– das Strafgericht
– das Arbeitsgericht
– das Amtsgericht

3

138. Was kann ich in Deutschland machen, wenn mir mein Arbeitgeber / meine Arbeitgeberin zu Unrecht gekündigt hat?

– weiter arbeiten und freundlich zum Chef / zur Chefin sein
– ein Mahnverfahren gegen den Arbeitgeber / die Arbeitgeberin führen
– Kündigungsschutzklage erheben
– den Arbeitgeber / die Arbeitgeberin bei der Polizei anzeigen

3

171. Soziale Marktwirtschaft bedeutet, die Wirtschaft …

– steuert sich allein nach Angebot und Nachfrage.
– wird vom Staat geplant und gesteuert, Angebot und Nachfrage werden nicht berücksichtigt.
– richtet sich nach der Nachfrage im Ausland.
– richtet sich nach Angebot und Nachfrage, aber der Staat sorgt für einen sozialen Ausgleich.

4

247. Eine Frau ist schwanger. Sie ist kurz vor und nach der Geburt ihres Kindes vom Gesetz besonders beschützt. Wie heißt dieser Schutz?

– Elternzeit
– Mutterschutz
– Geburtsvorbereitung
– Wochenbett

2

256. Ein Ehepaar möchte in Deutschland ein Restaurant eröffnen. Was braucht es dazu unbedingt?

– eine Erlaubnis der Polizei
– eine Genehmigung einer Partei
– eine Genehmigung des Einwohnermeldeamts
– eine Gaststättenerlaubnis von der zuständigen Behörde

4

282. Welches Ehrenamt müssen deutsche Staatsbürger / Staatsbürgerinnen übernehmen, wenn sie dazu aufgefordert werden?

– Vereinstrainer/Vereinstrainerin
– Wahlhelfer/Wahlhelferin
– Bibliotheksaufsicht
– Lehrer/Lehrerin

2

284. Was man für die Arbeit können muss, ändert sich in Zukunft sehr schnell. Was kann man tun?

– Es ist egal, was man lernt.
– Erwachsene müssen auch nach der Ausbildung immer weiter lernen.
– Kinder lernen in der Schule alles, was im Beruf wichtig ist. Nach der Schule muss man nicht weiter lernen.
– Alle müssen früher aufhören zu arbeiten, weil sich alles ändert.

2

285. Frau Frost arbeitet als fest angestellte Mitarbeiterin in einem Büro. Was muss sie nicht von ihrem Gehalt bezahlen?

– Lohnsteuer
– Beiträge zur Arbeitslosenversicherung
– Beiträge zur Renten- und Krankenversicherung
– Umsatzsteuer

4

286. Welche Organisation in einer Firma hilft den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen bei Problemen mit dem Arbeitgeber / der Arbeitgeberin?

– der Betriebsrat
– der Betriebsprüfer / die Betriebsprüferin
– die Betriebsgruppe
– das Betriebsmanagement

1

287. Sie möchten bei einer Firma in Deutschland Ihr Arbeitsverhältnis beenden. Was müssen Sie beachten?

– die Gehaltszahlungen
– die Arbeitszeit
– die Kündigungsfrist
– die Versicherungspflicht

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